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Accessibility by Design – Öffentlichen Verkehr so gestalten, dass er für alle funktioniert

|   Fare-Collection-Systems

Jeden Tag verlassen sich Millionen Menschen auf den öffentlichen Verkehr, um ihren Alltag zu bewältigen: um zur Arbeit oder zur Ausbildung zu gelangen, Freundinnen und Freunde zu treffen oder selbstbestimmt mobil zu bleiben. Die Art und Weise, wie Menschen mit Mobilitätssystemen interagieren, ist dabei jedoch alles andere als einheitlich. Sie unterscheiden sich in ihren körperlichen Fähigkeiten, ihrer Sinneswahrnehmung, ihren Sprachkenntnissen, ihrer digitalen Kompetenz und ihren situativen Bedürfnissen.

Anlässlich des Global Accessibility Awareness Day (GAAD) teilt Lucas Weinreich, Director of Sales Operations bei Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems, seine Perspektive darauf, was diese Vielfalt für die Gestaltung von Technologie im öffentlichen Verkehr bedeutet und wie sie unseren Ansatz für Geräte, Software und Kundenschnittstellen prägt.

Bei Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems wird Barrierefreiheit nicht als nachträgliche Ergänzung oder reine Compliance‑Aufgabe verstanden. Sie ist ein grundlegender Bestandteil unserer Denkweise und fließt von der allerersten Designentscheidung an in die Entwicklung von Geräten, Software und Customer Interfaces ein.
 

Barrierefreiheit beginnt dort, wo Interaktion stattfindet

Für Fahrgäste wird Barrierefreiheit an den konkreten Punkten der Interaktion erlebbar: am Fahrkartenautomaten, am Validator, am Fare Gate oder auf dem Handybildschirm.

Unsere Systeme sind für reale, anspruchsvolle Einsatzsituationen konzipiert, häufig dann, wenn Fahrgäste unter Zeitdruck stehen oder sich in ungewohnten und stressigen Situationen befinden. Genau deshalb sind Klarheit, Konsistenz und eine intuitive Bedienung entscheidend.

Große, gut lesbare Displays, klare visuelle Hierarchien, taktile und akustische Rückmeldungen sowie eine logische Navigation sind keine bloßen „Nice‑to‑haves“. Sie reduzieren Barrieren für Menschen mit Einschränkungen und machen Systeme zugleich für alle einfacher nutzbar.

Der neu entwickelte Fahrscheinautomat FareGo ST|32 ist dafür ein Beispiel. Er ist als All‑in‑one‑Kiosk konzipiert, der über den reinen Ticketverkauf hinausgeht. Er dient als Informationspunkt und ermöglicht eine direkte videobasierte Kommunikation mit dem zentralen Kundenservice.

Geräte wie das FareGo PG|50 Fare Gate adressieren Barrierefreiheit an anderen Interaktionspunkten. Sie unterstützen einen intuitiven Fahrgastfluss durch klare visuelle Führung, Varianten mit breiten Durchgängen sowie ergänzende akustische und visuelle Funktionen. So werden Fahrgäste mit Kindern, Gepäck, Kinderwagen oder Mobilitätshilfen gleichermaßen berücksichtigt.

Beide Lösungen sind Teil unseres ganzheitlichen Portfolios für Fahrgeldmanagement. Sie verdeutlichen einen Ansatz, bei dem Barrierefreiheit durchgängig entlang der Fahrgastreise berücksichtigt wird und verlässliche Zugänge für unterschiedliche Nutzergruppen schafft, unabhängig von individuellen Einschränkungen oder Vorerfahrungen.
 

Inklusives Design kommt allen Fahrgästen zugute

Barrierefreiheit unterstützt nicht nur Menschen mit dauerhaften Einschränkungen. Sie hilft auch in vielen Alltagssituationen, zum Beispiel:

  • Eltern mit Kinderwagen
  • Reisenden, die mit der Landessprache nicht vertraut sind
  • Fahrgästen, die Geräte bei starker Sonneneinstrahlung nutzen
  • Menschen mit temporären Verletzungen oder eingeschränkter Mobilität

Barrierefrei zu gestalten bedeutet, die Realität ernst zu nehmen. Und diese Realität ist vielfältig.

Darüber hinaus leistet auch ein breit aufgestelltes Fahrgeldmanagement einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. Indem unterschiedliche Zugangswege und Bezahloptionen angeboten werden, können verschiedene Bedürfnisse und Präferenzen berücksichtigt werden, unabhängig davon, ob Fahrgäste ein Bankkonto besitzen, ein Smartphone nutzen oder ihre Fahrt bar bezahlen, kontaktlos abwickeln oder bewusst anonym bleiben möchten.

Unsere Software‑Lösungen und Benutzerschnittstellen setzen daher auf eine klare Nutzerführung, eine konsistente Interaktionslogik sowie Anwendbarkeit über verschiedene Geräte und Nutzungsszenarien hinweg. Inklusives Design unterstützt die Benutzerfreundlichkeit, steigert die operative Effizienz und fördert eine nachhaltige Akzeptanz der Systeme.
 

Zuverlässigkeit und Barrierefreiheit gehören zusammen

Barrierefreie Systeme müssen auch zuverlässig sein.

Ein benutzerfreundliches Interface verliert seinen Wert, wenn es unter betrieblichen Anforderungen nicht stabil funktioniert. Umgekehrt verfehlt ein technisch robustes System seinen Zweck, wenn es schwer zu bedienen ist.

Unsere Hardware‑Systeme und Software‑Plattformen werden deshalb so entwickelt, dass sie beide Aspekte vereinen: einen stabilen Betrieb für Verkehrsunternehmen und Betreiber sowie einen intuitiven, barrierearmen Zugang für Fahrgäste. Zuverlässigkeit schafft Vertrauen. Barrierefreiheit ermöglicht Teilhabe. Erst zusammen sorgen sie für ein positives Mobilitätserlebnis.
 

Barrierefreiheit als Qualitätsmaßstab

Öffentlicher Verkehr ist eine öffentliche Dienstleistung. Und Barrierefreiheit ist eines ihrer deutlichsten Qualitätsmerkmale.

Der GAAD ist ein wichtiger Anlass, um Bewusstsein zu schaffen. Doch dabei darf es nicht bleiben. Digitale Barrierefreiheit muss fest in Entwicklungsprozesse, Designstandards und Entscheidungsfindungen integriert werden. Nicht, weil Vorschriften es verlangen, sondern weil gutes Design es erfordert.

Bei Scheidt & Bachmann verstehen wir Barrierefreiheit als Teil professioneller Verantwortung. Wenn Systeme für möglichst viele Menschen funktionieren, wird öffentlicher Verkehr zu dem, was er sein soll: ein verlässliches, inklusives Rückgrat des alltäglichen Lebens.
 

Lucas Weinreich
Director of Sales Operations bei Scheidt & Bachmann Fare Collection Systems


Frank Dohmen

Human Resources

 

Yvonne Kuzmanovic

Human Resources
 

jobs@scheidt-bachmann.de

Scheidt & Bachmann GmbH
Breite Str. 132
41238 Mönchengladbach

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