Ticketing-Highlights von Scheidt & Bachmann auf der IT-Trans 2018

- Systeme-für-Fahrgeldmanagement

Von ID-basiertem Ticketing in der Cloud bis zu Managed Services – auf der diesjährigen IT-Trans setzt Scheidt & Bachmann den Fokus klar auf innovative Technologien. 

Im Zuge der Digitalisierung ist die Technologie, die IT- und Softwareinfrastruktur, und ihr Management essenziell. Wir zeigen auf der IT-Trans nicht nur innovative Produkte, die die neuen Möglichkeiten voll ausschöpfen, sondern auch, wie diese neuen Systeme bestmöglich, das heißt effizient, zukunftssicher und zuverlässig, betrieben werden können,“ so Mike Ax, Bereichsleiter D-A-CH bei Scheidt & Bachmann.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht Scheidt & Bachmanns ID-basierte Ticketingtechnologie. Am Beispiel eines Check-in/Check-out-Konzepts können Messebesucher sich mit kontaktlosen Karten direkt über Validatoren registrieren und sofort „losfahren“. Das leistungsstarke, zentrale Backoffice managt alle Daten und Prozesse sehr effizient und ermöglicht neue Konzepte wie Bestpreisberechnung, Capping oder flexible Tarifgestaltung. Ein offenes Systemdesign ermöglicht die nachträgliche Integration weiterer Funktionen wie Open Payment oder NFC-Technologie. Das neue ID-basierte Ticketingsystem von Scheidt & Bachmann befindet sich bereits bei Kunden aus den USA, den Niederlanden und Ungarn in der Umsetzung.

Einen Schritt weiter geht das Check-in/Be-out-Konzept des Systemanbieters. Hier checken sich die Fahrgäste über eine Smartphone-App ein, wenn sie ihre Fahrt starten. In den Fahrzeugen sind Bluetooth Low Energy (BLE) Beacons installiert, die die Anwesenheit des Fahrgastes während der Fahrt tracken. So kann der Fahrgast sich nach dem Check-in völlig frei und ohne weitere aktive Handlungen im gesamten Netzwerk bewegen – vom Bus in die Straßenbahn und weiter mit der S-Bahn. Sobald die App kein Signal mehr empfängt, endet die Fahrt automatisch (Be-out). Die anschließende Bestpreisberechnung wird – wie alle anderen Prozesse – in Scheidt & Bachmanns leistungsstarkem ID-basiertem Backend durchgeführt.

Der Ticketingexperte zeigt seinen Besuchern darüber hinaus individuelle Migrationsstrategien auf und berät, wie sie einen Wechsel auf innovative Systeme sinnvoll durchführen können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf den Software- und IT-Services, die Scheidt & Bachmann bereits seit vielen Jahren erfolgreich anbietet. Im Zuge der Digitalisierung und den damit verbundenen steigenden Sicherheitsanforderungen gewinnen diese Dienstleistungen an Bedeutung. Scheidt & Bachmann demonstriert, wie Ticketingsysteme sicher und auf dem neuesten Stand gehalten, IT-Infrastruktur effizient gepflegt und große Datenmengen zuverlässig gemanagt werden können.

Auf den Aspekt der Datensicherheit bei Kreditkartenzahlungen geht Lars Rembold, Leiter strategische Geschäftsentwicklung bei Scheidt & Bachmann, in seinem Vortrag am 7. März 2018 näher ein. Er erklärt, wie Verkehrsunternehmen von der sicheren P2PE-Zahlungslösung profitieren können, die Scheidt & Bachmann in Zusammenarbeit mit Mastercard Payment Gateway Services entwickelt hat. Die P2PE-Lösung für höchste Datensicherheit bei reduziertem PCI-DSS-Aufwand wurde im Januar 2018  mit dem PCI Award for Excellence ausgezeichnet.

Eine Einschätzung, welche Chancen die digitale Entwicklung bietet und wie diese die Welt des öffentlichen Verkehrs verändern kann, gibt Monika Schneider, Leiterin des Bid-Managements bei Scheidt & Bachmann, am 6. März 2018 in der Podiumsdiskussion zum Thema „Drivers and enablers of digitalisation in public transport“.

Im Jahr 2018 feiert Scheidt & Bachmann das 40-jährige Bestehen seines jüngsten Geschäftsbereichs Systeme für Fahrgeldmanagement. Mit der Gründung im Jahr 1978 erweiterte das Unternehmen sein Systemportfolio für Parkhaus- und Freizeitanlagen, Signaltechnik und Tankstellen um Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr.

In den vergangenen 40 Jahren hat sich der Geschäftsbereich vom Fahrkartenautomatenhersteller zum globalen Anbieter integrierter Ticketingsysteme entwickelt. Den Grundstein für diesen Erfolg legte Scheidt & Bachmann bereits Mitte der 1970er Jahre. Auf Anfrage der Deutschen Bundesbahn wurde ein Fahrkartenautomat entwickelt, der auf der ersten am Markt verfügbaren Mikroprozessortechnologie basierte. Die Zulassung dieses hochinnovativen Automaten durch die Deutsche Bundesbahn im Jahr 1978 schuf die Basis für den Aufbau eines vollständigen Ticketing-Portfolios. Aus dem reinen Gerätegeschäft ist über die Jahre ein technologisch hochentwickeltes Systemgeschäft geworden, das heute umfassende Mobilitätslösungen für Städte, Regionen und ganze Länder hervorbringt.

„Wir danken unseren Kunden und Partnern, die uns auf unserer nunmehr 40-jährigen Reise begleiten. Der Markt der Mobilitätsdienstleistungen ist dynamischer als jemals zuvor und wir arbeiten mit Begeisterung an zukunftsweisenden Lösungen, die Verkehrsunternehmen auch in den kommenden Jahrzehnten optimal bei ihrem Geschäft unterstützen“, erklärt Matthias Augustyniak, Geschäftsführer bei Scheidt & Bachmann. „Unsere erstklassigen Mitarbeiter sind das Fundament unseres Erfolges, ihnen gilt mein ganz besonderer Dank. Ich freue mich auf eine spannende Zeit, in der wir gemeinsam die Zukunft des öffentlichen Personenverkehrs gestalten.“


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