Scheidt & Bachmann ermöglicht unbemannten Tankstellenbetrieb in England

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    Scheidt & Bachmann hat eine Lösung entwickelt, mit der Tankstellenbetreiber in England ihre Tankstellen ohne Personal vor Ort betreiben können und ohne größeren Aufwand dennoch den rechtlichen Vorgaben genügen.

    Das sogenannte Emergency Cabinet ersetzt das Sicherheitspersonal vor Ort. Ausgestattet mit einem Notaus-Knopf, Gegensprechanlage, Feuerlöscher und Erste-Hilfe Ausrüstung steht es im Notfall bereit, um die Station abzuschalten und Hilfe bereitzustellen. Diese Lösung wurde zum Patent angemeldet. Die erste Tankstelle dieser Art wurde außerdem mit Scheidt & Bachmann Clou Zapfsäulen mit integrierter Kartenverarbeitung und Multimedia-Bildschirmen ausgestattet. Eine neue Funktion, die hier umgesetzt wurde, ist die Zapfsäulen-Freigabe durch einen Remote-Operator. Dieser überwacht mittels Kameras jede einzelne Zapfsäule aus der Ferne.  Eine Tankung beginnt erst dann, wenn der Remote-Operator diese freigibt. Hierzu müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: 1. Es wird offensichtlich ein Fahrzeug betankt und 2. das Zapfventil befindet sich bereits im Einfüllstutzen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Remote-Operator die Tankung ablehnen. Dies wird dem Kunden dann auf dem Bildschirm der Zapfsäule angezeigt. Darüber hinaus kann über die in die Zapfsäule integrierte Gegensprechanlage auch der direkte Kontakt zum Kunden aufgenommen werden. Aus der Ferne kann der Remote-Operator auf diese Weise mehrere Stationen überwachen. 

    Ebenfalls neu ist das sogenannte "Driver Controlled Delivery" DCD System. Dieses neue Modul im Scheidt & Bachmann Network Management System NMS erlaubt es dem Wet Stock Manager im NMS nicht nur die aktuellen Füllstände der Tanks an der Station abzurufen, er kann ebenfalls für jede Kraftstoffsorte genau festlegen, wie viel Kraftstoff bei der nächsten Lieferung eingefüllt werden soll. Dieser Planung wird eine Anlieferungs-Nummer zugewiesen, welche der Tankwagenfahrer vor Ort erhält. Der Fahrer autorisiert sich mit seiner Karte an einer der Zapfsäulen und kann am Bildschirm die aktuellen Füllstände einsehen. Gibt er die Anlieferungs-Nummer ein, erhält er die Information, wie viel Kraftstoff er einfüllen soll. Nachdem die Tanks befüllt wurden, kann er wiederum die aktuell neuen Füllstände einsehen und sich einen Beleg darüber ausgeben lassen. 

    Für eine detaillierte Wet Stock Analyse wurde zudem das Drittanbieter-System "SureSuite LOB" an das NMS angebunden. Für den Kunden Harvest Energy bedeutet diese Entwicklung die Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und dadurch deutliche Vorteile zu erzielen. Harvest Energy betreibt derzeit 120 Tankstellen. Eine weitere Station ist bereits für Mitte Juni geplant.

    Ein englisch-sprachiger Artikel zu diesem Projekt kann auf forecourttrader.co.uk gelesen werden.

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