Von Hosting bis hin zu komplexen Payment-Lösungen: Unsere IT-Services

- Systeme-für-Fahrgeldmanagement

Scheidt & Bachmann hat seit den Anfängen im Bereich Fahrgeldmanagement vor rund 40 Jahren eine große Entwicklung vom Fahrscheinautomatenhersteller hin zum globalen Systemanbieter zurückgelegt. Heute gilt das Unternehmen als führend im Bereich IT-Services für den öffentlichen Personenverkehr. Dirk Holzwarth, Leiter IT Service Management bei Scheidt & Bachmann, erzählt uns mehr über diese neuen Kernkompetenzen des Unternehmens.

Herr Holzwarth, der Bereich IT-Services ist noch relativ jung und hat sich stark entwickelt. Von welchen Angeboten und Kompetenzen können die Kunden heute profitieren?

Die Anforderungen unserer Kunden sind sehr unterschiedlich und haben sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Entsprechend ist unser Service-Portfolio kontinuierlich gewachsen – auch bedingt durch eine der Stärken, die uns von unseren Marktbegleitern abgrenzt: unsere Anpassungsfähigkeit an diese Anforderungen. Wir haben zudem den Vorteil, dass wir das Know-how der gängigen industriellen IT mit unserem Wissen im Bereich Fahrgeldmanagement optimal kombinieren können. Dementsprechend reichen die  Leistungen unseres IT-Serviceportfolios heute von Hosting über Administration und Virenschutz bis hin zur Bereitstellung von kundenspezifischem Reporting oder ganzen Kredit-/Debit-Lösungen.

Aber nicht nur extern, auch innerhalb von Scheidt & Bachmann liefern wir Services wie zum Beispiel die Bereitstellung von Rechenzentrumsinfrastruktur nebst Monitoring für die Geschäftsbereiche Systeme für Parkhausanlagen und Systeme für Tankstellen.

Welche Faktoren sind aus Ihrer Sicht das Besondere am Service, den Scheidt & Bachmann bietet?

Natürlich spielen wir mehrere Stärken am Markt aus, die an einem Punkt ihre Wurzeln haben: hochmotivierte, engagierte Mitarbeiter und deren Know-how. Das ermöglicht uns eine hohe Einsatzbereitschaft und einen hohen Grad an Flexibilität, um das Kundenbedürfnis in den Fokus zu stellen – und das in einem komplexen, technischen Umfeld. Das schätzt der Kunde und dankt uns, indem er uns einen für ihn fundamentalen Teil seines Geschäfts anvertraut.

Im Zuge der Digitalisierung entwickelt sich die Branche kontinuierlich weiter – gerade im IT-Bereich in rasanter Geschwindigkeit. Gibt es aktuelle Trends, die Ausrichtung und das zukünftige Angebot von Scheidt & Bachmann maßgeblich beeinflussen?

Eine wesentliche Entwicklung ist der Schwenk hin zu ID-basierten Ticketingsystemen. Die „Intelligenz“ des Fahrgeldmanagementsystems verlagert sich dabei weg vom Gerät im Feld hin in die Rechenzentren. Dieses grundlegend neue Prinzip ermöglicht für den Kunden eine höhere Flexibilität, um zum Beispiel auf Änderungen in seinem Geschäft schneller zu reagieren. Und auch wir selbst können den Betrieb dieser Systeme effizienter gestalten.

Ihre Zukunftsvision: Wie werden sich die IT-Services in den nächsten Jahren entwickeln und welche neuen Herausforderungen müssen gemeistert werden?

Die ID-basierten Ticketingsysteme sind nur ein Einflussfaktor, auf den die IT-Services bereits heute reagieren: Die IT-Services müssen hochverfügbar sein, da sie ja zentraler „Antrieb“ des Systems sind. War früher ein lokaler einzelner Fahrscheinautomat außer Betrieb, war das für gewisse Zeit zu verkraften zumal meist ein weiteres Gerät direkt daneben stand. Ein Ausfall des Systems im Rechenzentrum hingegen kann leicht hunderte, tausende Geräte außer Betrieb setzen. Das bedeutet für den Kunden einen hohen finanziellen Schaden und auch das Chaos auf den Stationen kann man sich vorstellen.

Dementsprechend müssen die Services hochverfügbar und – aufgrund der Tatsache, dass sie Zahlungsdaten transportieren – äußerst sicher sein.

Andere Trends kommen aus dem IT-Markt: So wird die Virtualisierung noch weiter vorangetrieben. Hyperconverged systems – also neben der Virtualisierung der Server auch die von Speichersystemen und ganzen Netzwerken – werden das Rechenzentrum in den kommenden Jahren umgestalten und eine höhere Skalierbarkeit und Flexibilität bei gleichzeitig verringerten Betriebsaufwänden ermöglichen.

Dementsprechend sind völlig neue interne als auch externe IT-Services möglich, wie zum Beispiel Customer Self Services, automatisierte Installationen ganzer Systemumgebungen.

Und nicht zu vergessen: auch die Nutzung von Social Media entwickelt sich weiter und das mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in den jeweiligen Ländern. Der Support über Customer Communities ist in anderen Ländern heute bereits wesentlich weiter verbreitet und wird vor Deutschland nicht haltmachen.

Das Fahrgeldmanagementgeschäft bietet somit weiter spannende Herausforderungen.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch und den Einblick in die IT-Services von Scheidt & Bachmann, Dirk Holzwarth!


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